8. Solidaritätsessen für Norte Potosí am 6. November 2010

Wieder einmal fand ein gelungener Abend beim Solidaritätsessen für Norte Potosí im Ristorante Pizzeria "Elba" in Oberhausen statt. Über 50 Gäste kamen zum leckeren und reichhaltigen italienischen Buffet, das Familie Rechichi anbot. Gleichzeitig gab es Bilder und Informationen aus Norte Potosí. Als Erlös kamen an diesem Abend 603,20 € für die Misión Norte Potosí zusammen. Unterstützt werden mit diesem Geld die Hogares Internados Campesinos, Wohnheime für Indiokinder in den bolivianischen Anden. Ganz herzlichen Dank allen Beteiligten! Fotos vom Soli-Essen finden Sie hier. Den Ankündigungsflyer für das Soli-Essen finden Sie hier. Und - die "Elba" hat nun auch eine eigene Homepage: www.ristorante-elba.de. Schauen Sie mal hinein!

 

Padre Jesús Mary Oset zu Besuch in Oberhausen
vom 15.-20. September 2010

Ein kurzer, aber intensiver Besuch: Fünf Tage war Padre Jesús Mary Oset aus der Misión Norte Potosí zu Besuch in Oberhausen. Im Jahr des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen St. Marien und der Misión Norte Potosí in Bolivien hatte er wenige Wochen zuvor seinen Besuch überraschend angekündigt. Das Programm der fünf Tage war ziemlich dicht: Padre Jesús Mary besuchte verschiedene Schulen, die seit vielen Jahren schon die Arbeit der Padres in Norte Potosí unterstützen. In Oberhausen waren dies die Johannes- und die Falkensteinschule, in Duisburg die Grundschulen Kloster- und Zoppenbrückstraße. Vor Kindern, Eltern und Lehrerinnen informierte Padre Jesús Mary über das Leben in Norte Potosí und dankte für die Unterstützung. Am Sonntag feierte Padre Jesús Mary mit der Gemeinde St. Marien den Sonntagsgottesdienst und nutzte die Gelegenheit, um sich im Namen der Misión Norte Potosí für die 20-jährige Partnerschaft zu bedanken: „Der kontinuierliche Austausch über die vielen Jahre zwischen Menschen, die weit entfernt voneinander leben, hat uns zu Brüdern und Schwestern gemacht und uns bereichert.“ Als Dank der Gemeinde überreichte Pastor Thomas Eisenmenger dem Gast aus Bolivien im Rahmen der anschließenden Begegnung im Gemeindezentrum einen Scheck über 10.000,- €. Dazu wurde eine Fotomontage überreicht, welche den Chasqui, das Symbol der Partnerschaft, zeigt, zusammengesetzt aus vielen kleinen Fotos von Aktionen und Projekten in Norte Potosí und in Oberhausen. Es gab auch mehrere Treffen mit Mitgliedern des MEF-Kreises, der für die Partnerschaft verantwortlich ist. Bei ihnen wohnte Padre Jesús Mary während seines Aufenthaltes, sie versorgten ihn in wechselnder familiärer Atmosphäre und erfuhren von ihm Neuigkeiten der Entwicklung in Norte Potosí. Zu diesen Treffen stießen aber auch immer wieder alte Freunde und Bekannte aus St. Marien und Umgebung. Desweiteren besuchte Padre Jesús Mary einige touristische Highlights im Jahr der Kulturhauptstadt: Die Atolle auf dem Baldeneysee, die Villa Hügel und die Ausstellung „Feuerländer“. Am Sonntagabend besuchte er noch kurz die angehenden Firmanden aus St. Marien beim „Fest der Versöhnung“, bevor er dann im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens von vielen Menschen in der „Elba“ verabschiedet wurde. Der Besuch machte wieder einmal deutlich, wie intensiv der Kontakt zwischen Menschen geworden ist, die weit entfernt voneinander und in unterschiedlichen Kulturen und Lebensbedingungen leben, die aber dennoch durch den Geist des Evangeliums eng miteinander verbunden sind. Muchas gracias por tu visita, Jesús Mary! Hier finden Sie das Besuchsprogramm im Überblick und Fotos vom Besuch.

 

Zwei neue Freiwillige fliegen im August
für ein Jahr nach Norte Potosí

Lisanne Abouche und Patricia Kosubeck fliegen im August im Rahmen des Projekts "SeitenWechsel" für ein Jahr nach Norte Potosí. Wir wünschen Ihnen viel Glück und Gottes Segen! Näheres dazu finden Sie hier.

 

20 Jahre Partnerschaft mit Norte Potosí

Ein Grund Dank zu sagen und zu feiern! Und viele kamen! Es begann am 12. Juni 2010 um 17.00 h mit einem gestalteten Gottesdienst in der St. Michaelkirche in Oberhausen. Die Kirche war sichtbar mit Symbolen der Partnerschaft gestaltet. In einer dichten Atmosphäre wurde an den Beginn der Partnerschaft 1990 erinnert: Ein Brief von Padre Juan Ramón Alcalde berichtete von ersten Eindrücken aus Norte Potosí und dem gemeinsamen "Sich auf den Weg machen". Pater Sloot orientierte sich in seiner Predigt an drei großen Buchstaben, die in der Kirche standen: MEF. Er erläuterte die Bedeutung von Mission, Entwicklung und Frieden als Schlüsselbegriffe für Kirche und Welt. Nach der Kommunion dankten Ele und Martin Fey anhand konkreter Beispiele für das Lernen voneinander und das Teilen miteinander. Holger Schie und seine Tochter trugen durch ihre professionale und einfühlsame musikalische Begleitung und passenden Liedern wesentlich zu einer dichten Stimmung bei. Hier gibt es einige Bilder aus der Kirche.

Um 19.00 h ging es weiter im "Hostel" auf der Essener Straße. Eröffnet wurde das Sommerfest mit einem Livekontakt nach Bolivien. Per SKYPE-Übertragung hatten wir Kontakt nach Cochabamba, wo die Padres Jesús Mary, Koldo, Esteban sowie Luis Mary und die derzeitigen Studierenden der Residencia anwesend waren. Auf dem Bildschirm konnten wir uns gegenseitig sehen und über Lautsprecher hören. Unsere bolivianischen Partner hatten zum Anlass des Jubiläums extra ein Lied gedichtet, das sie uns vortrugen. Dank und Grüße wurden übermittelt... Auch wenn die Technik an der ein oder anderen Stelle ein wenig holprig war: Norte Potosí und Oberhausen sind eng verbunden! Die Lehrerband "Törtchen's Rollkoffer" vom Bertha-von-Suttner-Gymnasium begeisterte anschließend die mittlerweile ca. 80 anwesenden Gäste. Die Sonne schien und die Stimmung war locker. Eine Überraschung ergab sich durch eine bolivianische Besucherin: Mercedes Mena Garcia-Köppen tanzte in bolivianischer Kleidung zwei traditionelle Tänze. Herzlichen Dank für diese spontane Aktion! Weiter ging es dann mit der "John Norrie Band", die es sogar schaffte, einige der Gäste zum Tanzen zu bewegen. Insgesamt waren im Laufe des Abends gut 100 Gäste im Hostel und feierten "20 Jahre Partnerschaft mit Norte Potosí"! Hier gibt es Bilder von der Feier im Hostel.

Zum Jubiläum gab es auch eine Einladung und einen Flyer.

 

DVD "Vereint mit Norte Potosí"

Einen guten Eindruck über das Leben und die Kultur der Menschen in Norte Potosí sowie die Arbeit der Claretinerpadres vermitteln einige kurze Filme, die der MEF-Kreis auf einer DVD mit dem Titel "VEREINT MIT NORTE POTOSÍ" zusammengestellt hat. Fünf Themenbereiche werden behandelt: "Die Region", "Die Landschaft", "Die Familie", "Die Schule" und "Die Dorfgemeinschaft". Jeder Film dauert ca. 7-15 Minuten. Die Filme eignen sich sowohl zur eigenen Information als auch zum Einsatz in Gruppen und Schulen. Die DVD ist zum Selbstkostenpreis von 2,50 € erhältlich bei Ele Fey. Bei Versand kommen die entstehenden Kosten dazu. Den Film "Die Region" kann man sich auch bei youtube ansehen.

 

Fastenlauf 2010

Der diesjährige Fastenlauf für Norte Potosí fand am 24. April 2010 auf dem Schulhof der Marienschule in Oberhausen statt. In der Zeit von 13.00 - 17.00 Uhr liefen 131 Kinder insgesamt 2670 Runden um die Marienkirche. Dies entspricht 640,8 Kilometern! Beteiligt waren die kath. Kindergärten Elsa-Brändström-Straße, St. Michael und Hl. Geist sowie die Marienschule, die Falkensteinschule und die Johannesschule. Im Rahmenprogramm spielten mehrere Gruppen Live-Musik, es gab Getränke, Leckereien vom Grill und eine Cafeteria. Der Gesamterlös des Fastenlaufes beträgt 2.700,- €. Er ist für die Hogares Internados Campesinos, die Wohnheime für Indiokinder in Norte Potosí, bestimmt und trägt dazu bei, den Unterhalt von über 500 Kindern in diesen Einrichtungen zu sichern. Herzlichen Dank allen Beteiligten! Den Ankündigungsflyer finden Sie hier, eine Pressemitteilung hier und Bilder vom Fastenlauf 2010 gibt es hier.

 

7. Solidaritätsessen für Norte Potosí am 17. April 2010

Nun schon zum 7. Mal luden wir zum Solidaritätsessen für Norte Potosí: Am 17. April 2010 war es wieder soweit! Familie Rechichi präsentierte im Ristorante Pizzeria Elba in Oberhausen ein italienisches Buffet zum Preis von 22,- €. Davon gingen 7,- € als Spende an die Misión Norte Potosí. Unterstützt werden mit diesem Geld die Hogares Internados Campesinos, die Wohnheime für Indiokinder in Sakaka, Karipuyo, Toro Toro, San Pedro und Akasio. Das Soli-Essen war schon zwei Monate vor dem Termin restlos ausgebucht! Über 50 Gäste verbrachten einen wunderschönen Abend bei leckerem Essen (kannten Sie schon Limanda-Filet? Schmeckt in Speck auf Spinat grandios!!!), kühlen Getränken, anregenden Gesprächen und Informationen aus Norte Potosí. Fotos vom 7. Soliessen findet man hier. Den Ankündigungsflyer finden Sie hier. Das nächste Soliessen kommt bestimmt! Achten Sie auf die Ankündigung!

 

Marienschule in Oberhausen schließt Schulpartnerschaft mit der Misión Norte Potosí

Schon seit vielen Jahren ist die Oberhausener Marienschule bei den Fastenläufen für Norte Potosí aktiv beteiligt. Jetzt hat sie sich zu einer offiziellen Schulpartnerschaft mit der Misión Norte Potosí entschlossen. Anlass war der Besuch von Padre Koldo Irribaren in Oberhausen, der in feierlichem Rahmen eine Urkunde gemeinsam mit Ludger Büning, dem Schulleiter der Marienschule und Ele Fey vom MEF-Kreis unterzeichnete (Bericht in der NRZ und im Wochen-Anzeiger). Die Solidarität der Schule zeigte sich dann auch in der Überreichung von 200,- Euro an Padre Koldo, die als Erlös aus dem Brezelverkauf beim Martinszug nun den Kindern in den Hogares Internados Campesinos in Norte Potosí zugute kommen. Herzlichen Dank den Kindern und dem Lehrerkollegium der Marienschule und viel Erfolg bei der Schulpartnerschaft, die bereits mit erstem Leben gefüllt ist!

 

Padre Koldo Irribaren zu Besuch in Oberhausen

Vom 7.-11. Januar 2010 besuchte Padre Koldo Irribaren Oberhausen. Koldo arbeitete viele Jahre in San Pedro in Norte Potosí. Nach einer schweren Erkrankung ist er in den letzten Jahren in Cochabamba tätig, wo er in der "Residencia Corazón de Maria" die jungen Studierenden aus Norte Potosí unterstützt und begleitet. Er besuchte Deutschland zum ersten Mal. Neben zahlreichen Gesprächen, in deren Mittelpunkt immer wieder die Entwicklung in Norte Potosí stand, besuchte Koldo u.a. die Marienschule in Oberhausen, die mit einer Urkunde eine Schulpartnerschaft mit der Misión Norte Potosí besiegelte (Bericht in der NRZ und im Wochen-Anzeiger) sowie die Gemeinschaftsgrundschule Klosterstraße in Duisburg (Bericht in der RP und in der WAZ). Eine Führung durch das verschneite Köln stand ebenso auf dem Programm wie die Mitfeier des Gottesdienstes bei der Einweihung der neuen Tagungskirche Hl. Geist in Oberhausen sowie der Besuch des ökumenischen Kirchenzentrums im CentrO und im Gasometer. Das Besuchsprogramm findet man hier und Fotos vom Besuch hier. Durch Koldos herzliche und unkomplizierte Art sowie seine Offenheit und sein Interesse waren die unterschiedlichen Sprachen, in denen kommuniziert wurde, kein Hindernis. Und so war dieser Besuch ein gelungener Auftakt zum 20-jährigen Bestehen unserer Partnerschaft in diesem Jahr 2010.

 

Projekt "SeitenWechsel" startet erneut im August 2010: Freiwillige gesucht!

Das Projekt "SeitenWechsel" bietet ab August 2010 zum zweiten Mal jungen Menschen die Möglichkeit, für ein Jahr in Norte Potosí mitleben und -arbeiten zu können. Finanziert wird das Projekt von "weltwärts", dem Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Nähere Informationen sowie Anforderungen findet man hier. Bewerbungsschluss ist übrigens am 15.1.10. Es sind maximal zwei Plätze vorhanden. Also - wer hat Interesse?

 

 

Weitere Projekte im Rahmen der Schulpartnerschaften
mit der Misión Norte Potosí findet man hier.