SeitenWechsel 2008/09

Das Projekt "SeitenWechsel" ist ein Freiwilligenprogramm für junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren. Zwei jungen Menschen wird in diesem Projekt die Möglichkeit geboten, für ein Jahr als Freiwillige in Norte Potosí zu leben und zu arbeiten. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie weiter unten.

Neu am 14.9.09:
Seit Anfang Juli sind Julia und Laura nun schon wieder zurück in Deutschland. In einem Bericht von ihnen heißt es: "Das Jahr in Bolivien war für uns eine unglaubliche Erfahrung. Wir haben ein zweites Zuhause gefunden, eine zweite Familie und viele Freunde für das ganze Leben. Niemals werden wir dieses Jahr in Norte Potosí vergessen und wir hoffen, eines Tages zurückzukehren. Herzlichen Dank an die Misión und an alle Menschen, die uns in diesem Jahr begleitet haben." Das Jahr war für alle Beteiligten eine positive Erfahrung. Eine Fortsetzung des Projekts "SeitenWechsel" ist zur Zeit in Planung. Voraussichtlich ab Mitte 2010 sollen wieder zwei Plätze für ein Jahr in Norte Potosí zur Verfügung stehen. Interessenten können schon jetzt gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Neu am 19.5.09:
Jetzt liegt auch von Laura ein ausführlicher Erfahrungsbericht über ihren Einsatz in den letzten Monaten vor. Sie war in Sakaka gefordert, weil es auch dort einiges an Veränderungen und Herausforderungen gegeben hat.

Neu am 13.5.09:
Julia hat eine neue Rundmail geschrieben. Sie berichtet ausführlich vom Leben im Hogar Internado Campesino in Karipuyo, wo Julia wohnt, sowie von Veränderungen und Herausforderungen, vor denen die Mitarbeiter in der Misión Norte Potosí immer wieder stehen.

Neu am 6.5.09:
Im April besuchten Ele und Martin Fey die Misión Norte Potosí. Sie verbrachten mehrere Tage zunächst mit Julia in Karipuyo und dann mit Julia und Laura zusammen in Sakaka. Der wichtigste Eindruck: Julia und Laura sind in ihren jeweiligen Einsatzorten hervorragend integriert und arbeiten mit großem Engagement in den Hogares Internados Campesinos, den Wohnheimen für die Indiokinder. Beide fühlen sich ausgesprochen wohl in ihrer "zweiten Heimat", die sich doch so grundlegend unterscheidet von der deutschen Wirklichkeit. Der SeitenWechsel hat sich für beide gelohnt - das konnte man deutlich feststellen! Und sie werden zur Zeit in Norte Potosí dringend gebraucht, denn es herrscht großer Mangel an verlässlichen Mitarbeitern. Sie erfüllen ihre verantwortungsvolle Aufgabe auch zur vollsten Zufriedenheit der Claretinerpadres. Diese haben im Mai eine Zusammenkunft, bei der auch eine mögliche Fortführung des Projekts "SeitenWechsel" auf der Tagesordnung steht... Einige Fotos vom Besuch findet man hier.

Neu am 1.3.09:
Im Februar hat in Bolivien das neue Schuljahr begonnen. Auch Laura und Julia haben ihre Arbeit in den Hogares Internados Campesinos in Sakaka und Karipuyo wieder aufgenommen. An beiden Orten startet das neue Schuljahr mit einigen Schwierigkeiten - vor allem fehlt Lehrpersonal an den Schulen und verantwortliches Personal in den Wohnheimen. Laura und Julia berichten von Problemen, mit denen die Claretinerpadres immer wieder zu kämpfen haben...

Neu am 9.2.09:
Julia und Laura hatten in den vergangenen zwei Monaten Ferien, denn das Schuljahr endet in Bolivien im November und das neue Schuljahr beginnt erst wieder im Februar. Sie haben in Bolivien Weihnachten und Neujahr gefeiert, sicherlich in ganz anderer Form, als sie es von zu Hause kennen. Und sie haben die freie Zeit für Besuche in Cochabamba und Santa Cruz genutzt, wo sie an verschiedenen Treffen teilgenommen haben. Julia und Laura berichten über ihre Eindrücke in Mails.

Neu am 14.12.08:
In Kürze ist Halbzeit, d.h. Julia und Laura sind nun schon im 6. Monat in Norte Potosí. Im bolivianischen Hochland ist zur Zeit Regenzeit. Gleichzeitig ist es deutlich wärmer als in den vergangenen Monaten. Etwas untypisch für vorweihnachtliche deutsche Verhältnisse. Laura und Julia berichten von ihren sehr persönlichen Eindrücken. Julia hat auch ein paar Fotos geschickt.

Neu am 14.11.08:
Der Freiwilligendienst "Weltwärts", der Julia und Laura ihren Aufenthalt in Norte Potosí ermöglicht, wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit BMZ finanziert. Hierfür ist vorgesehen, dass die Freiwilligen sogenannte Quartalsberichte schreiben, in denen sie anhand vorgegebener Fragen von ihren Eindrücken und Erfahrungen berichten. Mittlerweile liegen die ersten Quartalsberichte von Laura und Julia vor. Beide berichten sehr ausführlich und engagiert von ihren vielfältigen Erfahrungen. Man spürt beim Lesen, wie sie die fremde Welt und Kultur beeindruckt...

Neu am 20.10.08:
Seit über drei Monaten sind Julia und Laura nun schon in Bolivien. "Inzwischen verstehe ich so gut wie alles, was man mir sagt und gelegentlich verstehe ich auch etwas, wenn in Quechua oder Aymara geredet wird," berichtet Julia. "Wir lachen miteinander, wir reden aber auch ernst miteinander, wir helfen uns und wir trösten uns," schreibt Laura über ihr Verhältnis mit den Chicas, den Mädchen im Wohnheim in Sakaka. "Ich merke schon, dass ich dadurch sehr zu einer Vertrauensperson geworden bin." Auch wenn immer noch manches fremd und neu ist - Laura und Julia scheinen ihren Platz in Norte Potosí gefunden zu haben...
Zum Nachlesen die Mails von Julia und Laura.

Neu am 21.9.08:
Laura und Julia sind jetzt schon einige Wochen in Norte Potosí. Sie haben sich gut eingelebt. Beide berichten von ihren Eindrücken in aktuellen Mails. Lauras letzte Rundmail findet man hier, darüber hinaus hat sie auch Fotos geschickt. Julias letzte Rundmail ist hier zu lesen, auch von ihren Eindrücken gibt es Fotos.

Neu am 28.8.08:
Julia berichtet in einer Rundmail ausführlich von ihren Eindrücken in den ersten zwei Wochen in Karipuyo. Von dort aus hat sie auch schon die ersten Comunidades besucht, unter anderem Janq'o Janq'o, eine kleine Gemeinde auf über 4.000 m Höhe.

Neu am 12.8.08:
Mittlerweile sind Laura und Julia in Norte Potosí. Genauer gesagt: Laura ist in Sakaka und Julia in Karipuyo. Laura schildert erste Eindrücke aus Sakaka in einer Rundmail. Von Julia liegen aus Karipuyo noch keine Nachrichten vor. Da es dort keine Internetverbindung gibt, kann es noch etwas dauern, bis wir von ihr hören.

Neu am 30.7.08:
Julia und Laura sind nun bald schon vier Wochen in Bolivien. Zur Zeit sind sie in der "Residencia Corazon de Maria" in Cochabamba, wo sie sich eingewöhnen und auf die Zeit in Norte Potosí vorbereiten. Hier haben sie bereits einige der Padres und jungen Menschen aus Norte Potosí kennengelernt, die im gleichen Haus wohnen und mit Unterstützung der Misión in Cochabamba studieren. Mit Unterstützung einer bolivianischen Dozentin verbessern sie zur Zeit dort auch ihre spanischen Sprachkenntnisse. Einige Eindrücke vom "SeitenWechsel" schildert Laura in einer Rundmail. Außerdem gibt es ein Foto der beiden, das sie hoch über der Stadt Cochabamba zeigt.

Neu am 22.5.08:
Julia Vogel aus Oberhausen und Laura Agarius aus Gevelsberg starten am 3.7.08 nach Bolivien. Die beiden 19-jährigen Schülerinnen stehen zur Zeit noch in den Abiturprüfungen. Nebenbei bereiten sie sich intensiv auf ihren einjährigen Aufenthalt in Norte Potosí vor. Wir wünschen ihnen von dieser Stelle aus viel Erfolg für ihren Einsatz in Norte Potosí!

 

SeitenWechsel

Einmal etwas ganz anderes erleben!

Einmal auf der anderen Seite stehen -

auf der anderen Seite der Welt,

jenseits des Ozeans,

in einer abgelegenen Region,

hoch oben in den Bergen...

Und dort das Leben teilen -

mit den Armen,

mit Aymara, Quechua und

spanischen Claretinerpadres,

die dort gemeinsam leben, arbeiten, glauben, hoffen und kämpfen.

 

Zukunft durch Bildung in Norte Potosí / Bolivien ist der Titel des Projekts "SeitenWechsel". Es ist ein Freiwilligenprogramm für junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren. Gefördert und finanziert wird das Projekt durch die Initiative "Weltwärts" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Entstanden ist das Projekt "SeitenWechsel" auf Initiative von pax christi im Bistum Essen in Zusammenarbeit mit unserem Sachausschuss. Beteiligt sind darüber hinaus die Zentralabteilung Gesellschaftliche und weltkirchliche Aufgaben im Bistum Essen und die missio-Diözesanstelle. Zwei jungen Menschen wird in diesem Projekt die Möglichkeit geboten, für ein Jahr als Freiwillige in Norte Potosí zu leben und zu arbeiten. Nähere Informationen zu Norte Potosí findet man hier.

Ein Schwerpunkt während des Freiwilligeneinsatzes wird die Mitarbeit in einem der "Hogares Internados Campesinos" sein. Dies sind Wohnheime für Kinder und Jugendliche der einheimischen Aymara und Quechua. Durch diese Wohnheime wird den Kindern und Jugendlichen der Besuch eines Colegio, einer weiterführenden Schule, ermöglicht. Die Familien der Kinder und Jugendlichen wohnen in abgelegenen Comunidades, kleinen Andendörfern, in denen es lediglich Primarias, Grundschulen von der ersten bis zur dritten Klasse, gibt. Weiterführende Schulen gibt es bis auf wenige Ausnahmen nur in den fünf größeren Orten Sakaka, San Pedro, Karipuyo, Toro Toro und Akasio. Deshalb haben die Claretinerpadres diese Standorte für die "Hogares Internados Campesinos" ausgewählt. In jedem dieser Wohnheime leben zwischen 90 und 150 Kinder und Jugendliche.

Die Freiwilligen sollen die Kinder und Jugendlichen in den "Hogares Internados Campesinos" bei schulischen Aktivitäten unterstützen, Freizeitangebote mit ihnen und für sie entwickeln, bei gemeinschaftlichen Aktivitäten mitwirken und sie bei praktischen Arbeiten unterstützen.

Daneben sollen sie gelegentlich die Claretinerpadres bei Besuchen der Aymara und Quechua in ihren abgelegenen Dörfern begleiten.

Wer als Freiwilliger in Norte Potosí arbeiten möchte, sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:
- Alter zwischen 18 und 28 Jahren,
- deutsche Staatsangehörigkeit oder dauerhafte Aufenthaltserlaubnis,
- körperliche Gesundheit,
- grundlegende Kenntnisse der spanischen Sprache,
- Bereitschaft, unter einfachen Lebensbedingungen in einer abgelegenen Andenregion ein Jahr lang zu leben,
- ein positives Verhältnis zur katholischen Kirche,
- Aufgeschlossenheit gegenüber der Kultur der Aymara und Quechua,
- Interesse an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen,
- Bereitschaft zur Teilnahme an Vor- und Nachbereitungsseminaren,
- Aufbau eines Unterstützerkreises.

Beginnen soll das Projekt möglichst im Juli 2008. Die Dauer beträgt 12 Monate.

Bewerben können sich Interessenten bis 15. März 2008 beim Bischöfl. Generalvikariat Essen - Zentralabteilung Gesellschaftliche und weltkirchliche Aufgaben - 45116 Essen (Telefon: 0201-2204-260, Telefax: 0201-2204-525. Ansprechpartner: Herr Borzymski, Herr Ganser-Kerperin

Als Bewerbungsunterlagen genügen
- ein tabellarischer Lebenslauf
- ein Bewerbungsschreiben, aus dem die Motivation für die Bewerbung hervorgeht und
- ein frankierter DIN-A-4-Umschlag, falls die Bewerbungsunterlagen zurückgesendet werden sollen.

Einen Flyer mit den wichtigsten Infos gibt es hier.