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Die Misión Norte Potosí liegt im Norden des Departamentos Potosí in Bolivien in Höhenlagen zwischen 2500 – 5000 Metern über dem Meeresspiegel.

Hier leben 80.000 Menschen, davon über 80% in extremer Armut.

In einem Team mit mit spanischen und einheimischen Kräften zusammen arbeiten hier Claretiner-Padres. Sie kümmern sich neben der pastoralen Arbeit vor allem um Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (Bau und Unterhaltung von Schulen, Wohnheime für Indiokinder (Hogares Internados Campesinos), Alphabetisierungskurse und nachträglicher Erwerb von Schulabschlüssen).

Die Kath. Kirchengemeinde St. Marien in Oberhausen unterhält seit 1990 eine Partnerschaft mit der Misión Norte Potosí.
Wir unterstützen die Arbeit in Bolivien, indem wir Kindern und Jugendlichen aus abgelegenen Dörfern in Norte Potosí den Besuch einer weiterführenden Schule ermöglichen. 

 

Hier ist ein kleines Video zu unserer Arbeit:

Aktuell

Aktuelle Infos zu Norte Potosí und unserer Arbeit

Gute Nachrichten aus Bolivien: Corona-Lage entspannt (19.11.20)

ich beginne mit guten Nachrichten: Während wir in Deutschland im Teillockdown sind, Kontakte minimieren und auf einen Rückgang der an Covid-19-Erkrankten hoffen, hat sich die Situation in Bolivien verbessert. Die Kurve ist abgeflacht und die Zahl der Neuinfizierten liegt seit Anfang November unter 150 täglich – im ganzen Land. Im Vergleich zu Juli und August, als die Zahlen extrem gestiegen waren und das Gesundheitssystem nicht mehr alle versorgen konnte – ich berichtete im letzten Info darüber – ist eine deutliche Beruhigung der Lage eingetreten.  Seit Oktober normalisiert sich das Leben in Bolivien, der Verkehr funktioniert wieder und Kirchen, Restaurants und Läden sind wieder geöffnet. (Weiterlesen NP-Info 4-20)

Corona-Pandemie in Bolivien: Lage besorgniserregend (Stand: 21.8.20)

Die Nachrichten aus Bolivien sind besorgniserregend. Mehr als 100.000 Menschen haben sich mittlerweile mit Covid-19 infiziert. Allein in den letzten fünf Wochen erhöhte sich die Zahl der Infizierten um 10.000 in jeder Woche – und das bei nur 11 Millionen Einwohnern. Padre Mikel Burgos berichtet aus Cochabamba: „Viele haben große Angst, ein Krankenhaus oder eine Gesundheitsstation zu betreten, weil sie befürchten, sich dort anzustecken. Andere sind völlig zusammengebrochen und ohne Abwehrkräfte. Patienten mit gesundheitlichen Problemen sind verzweifelt und einsam und finden manchmal den Tod auf dem Weg zum Arzt. Manchmal werden wir auf unseren Straßen und Plätzen von Leichen überrascht. Aus Angst vor Ansteckung liegen sie oft viele Stunden draußen. Das alles ist sehr traurig und schmerzhaft.“ (Weiterlesen NP-Info 3-20)

30 Jahre Partnerschaft St. Marien/Oberhausen – Misión Norte Potosí/Bolivien

Im Jahr 2020 existiert die Partnerschaft mit der Misión Norte Potosí in Bolivien seit 30 Jahren. 1990 begann alles in einem kleinen Kreis, der damals als Sachausschuss „Mission-Entwicklung-Frieden“ des Pfarrgemeinderates St. Marien in Oberhausen gegründet wurde. Ele und Martin kannten die Misión Norte Potosí bereits von einem ersten Besuch, zu dem sie 1983 nach Bolivien gereist waren. Die Idee einer Partnerschaft, die auf Augenhöhe Menschen in verschiedenen Teilen der Welt miteinander verbinden sollte, wurde geboren und seitdem mit Leben gefüllt. Viele gegenseitige Besuche fanden statt – sowohl in Bolivien als auch in Deutschland. Menschen lernten sich kennen und trotz unterschiedlicher Sprachen und Kulturen verstehen. Die Menschen in Oberhausen erkannten, dass es in Norte Potosí vor allem an schulischer Bildung mangelte und entschlossen sich deshalb schon bald, als ganz konkretes Projekt die fünf Wohnheime für Indiokinder zu unterstützen, die von den Claretinerpadres in dieser Region in den bolivianischen Anden errichtet worden waren, um vor allem Kindern aus abgelegenen Dörfern den Besuch einer weiterführenden Schule zu ermöglichen. Immer mehr Menschen aus Oberhausen und Umgebung unterstützten im Laufe der Jahre das Projekt. In den vergangenen 30 Jahren konnten dank der Unterstützung aus Oberhausen über 2.000 Kinder ein Jahr lang in einem der Wohnheime in Norte Potosí leben. Viele haben dort ihr Abitur gemacht und anschließend studiert. Manche sind danach zurückgekehrt und arbeiten heute als Lehrer, Ärzte, Rechtsanwälte, in den örtlichen Gemeindeverwaltungen oder als Leiter eines Wohnheims. In beiden Teilen der Welt haben viele Menschen zu Veränderungen beigetragen, die in Norte Potosí vielen jungen Menschen den Weg in eine bessere Zukunft ermöglicht haben. Wir danken allen Freunden und Förderern ganz herzlich für ihre Solidarität! Sie alle tragen dazu bei, diese Welt zumindest ein wenig zu verbessern.

Nächstes Soli-Essen für Norte Potosí am 9. November 2019

Das nächste Solidaritätsessen für Norte Potosí findet am Samstag, 9.11.19, ab 19.00 h im Ristorante Pizzeria Elba in Oberhausen statt. Herzliche Einladung an alle Interessierten! Eine Anmeldung ist in der Elba erforderlich unter 0208-4686492. Nähere Infos gibt es hier:  Werbeflyer-elba_09-11-19.

Ergebnis des Spendenlaufs vom 25. Mai 2019

Der Spendenlauf für Norte Potosí, den die Messdiener St. Marhannes gemeinsam mit dem MEF-Kreis im Rahmen der diesjährigen 72-Stunden-Aktion des BDKJ am 25. Mai durchgeführt haben, war erfolgreich. Es haben 38 Läufer*innen teilgenommen. Insgesamt wurden 682 Runden um die Marienkirche gelaufen. Das entspricht 136,4 Kilometern. Das Spendenaufkommen beläuft sich auf 1248,80 €. Ganz herzlichen Dank allen Beteiligten und besonders den Sponsoren! Es war eine schöne gemeinsame Aktion, es trafen sich verschiedenste Menschen auf dem Kirchplatz vor der Marienkirche und die Regenbogen-Band war ein Highlight!

“Von St. Marien nach Norte Potosí”
Spendenlauf rund um die Marienkirche am 25. Mai 2019 von 12.00-17.00 Uhr

Der Spendenlauf ist eine Sozialaktion im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des BDKJ. Er wird von den Messdienern St. Marhannes und unserem MEF-Kreis durchgeführt. Mit dem Erlös werden die Wohnheime für Kinder in der Misión Norte Potosí unterstützt und so Kindern aus abgelegenen Andendörfern in Bolivien der Schulbesuch ermöglicht.

Jeder, der sich sportlich betätigen will, kann mitmachen. Sponsoren sind dabei die Hauptsache. Nähere Infos dazu im Flyer: spendenlauf_72-stunden-aktion und auf dem Plakat: Plakat

Besuch von Padre Joseba Llamas in Oberhausen

Mit Freude können wir mitteilen, dass wir Padre Joseba Llamas aus Norte Potosí/Bolivien vom 12.-16. Januar 2019 als Gast in Oberhausen begrüßen dürfen. Joseba ist seit 2017 unser Ansprechpartner in der Misión und in dieser Funktion erstmalig zu Besuch bei uns. Er war aber in Begleitung von Padre Jesús Mary 2008 schon einmal in Oberhausen, so dass sich der ein oder die andere vielleicht an ihn erinnert.

Wir werden die Gelegenheit nutzen, Joseba mit vielen Menschen in der Kirchengemeinde und in unseren Partnerschulen bekannt zu machen. Wer Interesse an einer Begegnung mit ihm hat, ist am Sonntag, 13.1.19, herzlich eingeladen. Dann wird Joseba gemeinsam mit unserem Pfarrer Thomas Eisenmenger um 10.30 h den Gottesdienst in der Marienkirche in Oberhausen feiern. Anschließend ist er beim Neujahrsempfang der Gemeinde, der ebenfalls in der Kirche stattfindet, mit dabei. Wer Zeit und Lust hat ist herzlich willkommen!

Solltest du Interesse an einem Kontakt mit Joseba haben, aber am 13.1.19 verhindert sein, nimm bitte mit uns Kontakt auf. Dann informieren wir euch gerne über andere Möglichkeiten in den Tagen, in denen Joseba in Oberhausen sein wird.

Die letzten Infoschreiben findest du hier:

NP-Info 4-20
NP-Info 3-20
NP-Info 2-20
NP-Info 1-20
NP-Info 4-19
NP-Info 3-19
NP-Info 2-19
NP-Info 1-19
NP-Info 4-18
NP-Info 3-18
NP-Info 2-18
NP-Info 1-18
NP-Info 4-17
NP-Info 3-17
NP-Info 2-17

Regelmäßige Treffen

Zur Zeit treffen wir uns – eine Gruppe von 20 christlich orientierten Menschen – regelmäßig einmal monatlich. Wir reflektieren und planen unsere Arbeit und teilen sie unter uns auf. Wir sind offen für neue Mitarbeiter.
Die Termine für die Treffen des MEF-Kreises im Jahr 2020 sind am
24. August
23. September
29. Oktober
18. November
15. Dezember
immer um 19.00 Uhr im Gemeindezentrum von St. Marien, Oberhausen, Roncallistraße

 

Die Misión

Die Misión Norte Potosí in Bolivien

Die Misión Norte Potosí liegt im extremen Norden des Departamentos Potosí in Bolivien in Höhenlagen zwischen 2500 – 5000 Metern über dem Meeresspiegel.

In dieser sehr abgelegenen Andenregion wohnen vor allem Aymara und Quechua, deren Hauptlebensgrundlagen Ackerbau und Viehzucht sind.

Das Gebiet der Misión Norte Potosí umfasst die Provinzen Bilbao, Charcas und Ibanez mit insgesamt ca. 6300 km².

Hier leben 80.000 Menschen, davon über 80% in extremer Armut.

55% der Bevölkerung in Norte Potosí sind Quechua, 40% Aymara und 5% Mestizen. Drei verschiedene Sprachen werden gesprochen: Aymara, Quechua und Spanisch. Nicht jeder kann jeden verstehen, denn manche sprechen nur ihre eigene Sprache.

80% der Menschen leben in extremer Armut – weit verstreut in 650 kleinen Dörfern, Comunidades genannt. Sie überleben nur durch Subsistenzwirtschaft.

In einem kleinen Haus aus Lehmziegeln lebt in der Regel in nur einem einzigen Raum eine ganze Familie ohne Bad, Toilette, fließendes Wasser und ohne Strom; oft werden nachts auch noch Tiere im Haus untergebracht.

Kartoffeln, Quinua, Mais, Bohnen, Weizen, Hafer, Erbsen und Gerste sind die Hauptnahrungsmittel; es fehlen Gemüse, Milch, Fleisch und andere Nahrungsmittel, die Vitamine, Proteine und Mineralstoffe beinhalten.

Die Kindersterblichkeit liegt bei 250 von 1.000 Kindern bis zum Alter von fünf Jahren.

50% sind Analphabeten, 35% haben keine Schule besucht; nur eines von fünf Kindern beendet die Schule mit einem Abschluss.

Unter der Armut leiden vor allem die Frauen und Mädchen; in manchen Dörfern liegt die Analphabetenquote bei den Frauen bei 90%.

Die Menschenrechte sind nur wenigen bekannt, ihre Durchsetzung schwierig; die indianische Landbevölkerung bildet in Bolivien die unterste soziale Stufe; ihr Bewusstsein ist geprägt von jahrhundertelanger Abhängigkeit und Unterdrückung.

Nur wenige befahrbare und nicht asphaltierte Wege verbinden die fünf größeren Orte Sakaka, Karipuyo, San Pedro, Akasio und Toro-Toro; die meisten Dörfer sind nur zu Fuß erreichbar und manchmal bis zu zwei Tagesmärschen von dem nächstgrößeren Ort entfernt.

Trinkwasser gibt es kaum, fließendes Wasser in den größeren Orten und einem kleinen Teil der Dörfer.

Elektrischen Strom gibt es nur in den fünf größeren Orten. Nach und nach werden seit 2006 auch kleine Dörfer ans Stromnetz angeschlossen.

95% der Bevölkerung sind Katholiken; die katholische Kirche ist eine der wenigen Kräfte, die sich kontinuierlich und konsequent für die Interessen der indianischen Landbevölkerung einsetzen.

Die Misión Norte Potosí ist seit 1975 als Bischöfliches Vikariat dem Claretinerorden seitens der Diözese Potosí übertragen worden.

Die Claretinerpadres leben in einem Team mit spanischen und einheimischen Kräften zusammen. Sie kümmern sich neben der pastoralen Arbeit vor allem um Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (Bau und Unterhaltung von Schulen, Wohnheime für Indiokinder (Hogares Internados Campesinos), Alphabetisierungskurse und nachträglicher Erwerb von Schulabschlüssen).

Der Initiative der Claretiner verdankt die Region von Norte Potosí aber auch den Aufbau eines Gesundheitssystems, die Verbesserung der Wasserversorgung und der landwirtschaftlichen Produktionsmethoden.

Durch all diese Aktivitäten tragen die Claretiner zu einem Bewusstwerdungsprozeß für die Interessen der Landbevölkerung bei. Für sie alle ist dies pastorale Arbeit im weiteren Sinne unter Berücksichtigung der traditionellen Kultur der Aymara und Quechua.

Ein Video über die Region Norte Potosí finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=_Z3djWvZebg

Die Kath. Kirchengemeinde St. Marien in Oberhausen unterhält seit 1990 eine Partnerschaft mit der Misión Norte Potosí.

Schulen und Wohnheime

Das Schulsystem in Bolivien liegt in staatlicher Hand. Es gibt eine achtjährige Schulpflicht. Auf die Primaria (Klassen 1-8) baut die Secundaria (Klassen 9-12) auf, die mit dem Abitur abschließt. Schulen für die Klassen 1-3 gibt es in den meisten – auch den kleineren – Gemeinden, weiterführende Schulen – sog. Núcleos – in den größeren Orten. Secundarias – auch Colegios genannt – gibt es in Norte Potosí lediglich in den fünf Hauptorten Sakaka, San Pedro, Karipuyo, Akasio und Toro-Toro.

Die Schulen, vor allem in den kleineren Orten, sind oft nur schlecht ausgestattet. Lehrerinnen und Lehrer sind für europäische Verhältnisse mangelhaft ausgebildet und werden selbst für bolivianische Verhältnisse schlecht bezahlt. Oft üben sie Nebentätigkeiten aus, unter denen die schulische Arbeit leidet, manchmal sogar ausfällt. In einigen Gebieten gibt es trotz gesetzlicher Schulpflicht für Kinder keine Möglichkeit zum Schulbesuch, da für den Besuch der nächstgelegenen Schule ein stundenlanger Fußweg notwendig ist. Das Schulsystem in Bolivien liegt in staatlicher Hand. In manchen Schulen findet der Unterricht nur in Spanisch statt, obwohl viele Kinder von zu Hause aus nur Quechua oder Aymara sprechen.

In dieser Situation haben die Claretinerpadres in Zusammenarbeit mit Fé y Alegria die Verantwortlichkeit für die Schulen in den fünf Hauptorten von Norte Potosí übernommen. Sie kümmern sich um die Qualifizierung der Lehrerinnen und Lehrer, um kompetente und engagierte Schulleitungen, um Ausstattung und einen reformorientierten Unterricht, der zweisprachig stattfindet (Quechua – Spanisch bzw. Aymara – Spanisch). Auch eine Vorschule (Kinder) wurde eingeführt.

Darüber hinaus wurden Hogares Internados Campesinos (Wohnheime) eingerichtet, so dass sowohl der eigentlich obligatorische Besuch bis zur 8. Klasse ermöglicht wird als aber auch der Besuch der Secundaria. Mittlerweile existieren in fünf Orten der Misión Norte Potosí Hogares Campesinos: In Sakaka, San Pedro, Karipuyo, Toro-Toro und Akasio. Derzeit besuchen über 500 Kinder diese Hogares Internados Campesinos. Die Eltern zahlen ein Viertel der Kosten (24%) für die Verpflegung und Unterhaltung in der Regel in bar oder in Naturalien. Ein Teil der Lebensmittel wird über so genannte Huertos escolares (Schulgärten) erwirtschaftet, in denen u.a. auch Schweine gehalten werden. Ca. 17% wird über staatliche Zuschüsse finanziert, der Rest (59%) muss  über Spenden finanziert werden.

Pro Kind sind dies
im Jahr 300,- €
im Monat 25,- €
am Tag 0,82 €

Ich möchte helfen!

Sie möchten die Arbeit in der Misión Norte Potosí unterstützen?

Der Platz für ein Kind in einem Wohnheim in Norte Potosí kostet
im Jahr 300,- €
im Monat 25,- €
am Tag 0,82 €

Wenn Sie regelmäßig spenden möchten, erteilen Sie uns eine Einzugsermächtigung. Ein Formular finden Sie in unserem Flyer. Klicken Sie bitte hier: Norte2018b. Füllen Sie das Formular aus und schicken es uns zu. Wir kümmern uns dann um alles weitere.

Sie können uns aber auch eine Überweisung schicken. Das Spendenkonto zur Unterstützung der Misión Norte Potosí lautet:

Kath. Kirchengemeinde St. Marien
Bank im Bistum Essen
IBAN DE08 3606 0295 0015 2501 35
BIC GENODED1BBE
Stichwort: Norte Potosí

Selbstverständlich erhalten Sie über Ihre Spende unaufgefordert eine Spendenbescheinigung, die Sie von der Steuer absetzen können.

Die gesamte Solidaritätsarbeit wird ehrenamtlich geleistet. Die Verwaltungskosten trägt die kath. Kirchengemeinde St. Marien, sodass alle Spenden direkt und ohne Abzüge nach Bolivien weitergeleitet werden können. Schwerpunktmäßig werden Wohnheime für Indiokinder in Norte Potosí finanziell unterstützt.

Muchas gracias – Yuspagara – Anchata agradeceyki – Herzlichen Dank!

 

Über uns

Solidarität mit Norte Potosí in Bolivien

Der MEF (Sachausschuss Mission-Entwicklung-Frieden des Gemeinderates St. Marien in Oberhausen) ist ein Kreis von 20 Personen, der den Kontakt mit der Misión Norte Potosí aufrecht hält.

Seit 1990 gibt es eine Partnerschaft zwischen der kath. Kirchengemeinde St. Marien in Oberhausen und der Misión Norte Potosí in Bolivien. Grundgedanke dieser Partnerschaft ist das Lernen voneinander und das Teilen miteinander. Menschen verschiedener Kulturen und Lebensstandards tragen in Einer Welt Verantwortung füreinander.

Wir informieren Interessierte über die Entwicklung in Norte Potosí, besuchen regelmäßig Bolivien und empfangen auch in Deutschland Besucher aus Norte Potosí. Die gesamte Solidaritätsarbeit wird ehrenamtlich geleistet. Verwaltungskosten trägt die kath. Kirchengemeinde St. Marien, sodass alle Spenden direkt und ohne Abzüge nach Bolivien weitergeleitet werden können. Schwerpunktmäßig werden Wohnheime für Indiokinder in Norte Potosí finanziell unterstützt. Aktuelle Informationen veröffentlichen wir auf
www.nortepotosi.de und auf
www.facebook.com/mefnortepotosi

Zur materiellen Unterstützung der Misión Norte Potosí haben wir ein Spendenkonto eingerichtet:

Kath. Kirchengemeinde St. Marien
Bank im Bistum Essen
IBAN DE08 3606 0295 0015 2501 35
BIC GENODED1BBE
Stichwort: Norte Potosí

Selbstverständlich erhalten Sie über Ihre Spende unaufgefordert eine Spendenbescheinigung, die Sie von der Steuer absetzen können.

Geschichte der Partnerschaft

1983:
“Immer mal wieder werden wir gefragt, wie der Kontakt mit der Misión
Norte Potosí entstanden ist. Wir erzählen es in der Regel mit wenigen
Worten…” Zum Weiterlesen klicke 25 Jahre – quer

2003:
“20 Jahre ist es her, dass wir das erste Mal die Misión Norte Potosí
besuchten. 1983 waren wir, Ele und Martin Fey, noch Studenten,
hatten über Adveniat zufällig…” Zum Weiterlesen klicke Vom Wachsen des Reiches Gottes-Querformat

2013:
“Zum wiederholten Male besuchen wir im Juli/August 2013 Norte Potosí in Bolivien. Drei Wochen verbringen wir in der nach wie vor abgelegenen Andenregion…” Zum Weiterlesen klicke Norte_Potosí_2013

 

Das Gebiet der Misión Norte Potosí umfasst die Provinzen Bilbao, Charcas und Ibanez mit insgesamt ca. 6300 km².